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17.02.2026
16:09 Uhr
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Vor den Betriebsratswahlen im Frühjahr versucht der Leuteschinder Elon Musk, die IG Metall klein zu halten. Im Grunde geht es dabei nicht um ein Auto-, sondern um ein Wirtschaftsmodell.

Von außen sieht alles chic und gediegen aus: das Tesla-Werk in Grünheide bei Berlin. (Foto: Patrick Pleul/Patrick Pleul/dpa)
Wenn bald überall in deutschen Firmen Betriebsräte neu gewählt werden, ist ein Schauplatz besonders interessant: Elon Musks erste europäische Tesla-Fabrik in Grünheide bei Berlin. Dort stehen sich zwei mächtige Akteure gegenüber, der reichste Mensch der Welt, der überall Gewerkschaften aus seinen Firmen heraushalten will, sowie die größte Gewerkschaft der Welt, die IG Metall. Bei Tesla begegnen sich maximal kontroverse Interpretationen, wie die deutsche Wirtschaft künftig funktionieren soll: von Unternehmern dominiert, die in ihrem Tun kaum Grenzen respektieren – oder unter Berücksichtigung der Stimme der Beschäftigten?
Die IG Metall klagt über „Knochenjobs“ im Tesla-Werk und strebt jetzt nach der Mehrheit im Betriebsrat, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Dabei trifft sie auf sehr starke Gegner. Szenen eines Showdowns.
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