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19.01.2026
15:56 Uhr
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Syriens Präsident al-Scharaa wollte in Berlin um Investitionen werben, Kanzler Merz wollte mit ihm über die Rückkehr syrischer Flüchtlinge aus Deutschland sprechen. Die Absage seines Besuchs zeigt, dass beide Ziele nicht leicht zu realisieren sein dürften.

In Berlin demonstrierten sie trotzdem, obwohl der, gegen den sich ihr Prostest richtete, gar nicht da war. Kurdische und alawitische Organisationen riefen am Montag zu Demonstrationen gegen den Besuch von Syriens Präsident Ahmed al-Scharaa auf, der aber nicht gekommen war, weil es in Syrien schwere Kämpfe gab in den vergangenen Tagen. Laut Polizei versammelten sich am Montagnachmittag mehr als 1000 Menschen im Berliner Regierungsviertel, um auf die Lage der kurdischen und alawitischen Minderheiten in Syrien aufmerksam zu machen.
Syriens Regime hatte keinen Menschen so lange eingekerkert wie den Kampfpiloten Raghid al-Tatari. Ein Jahr an der Seite eines Helden, der endlich wieder leben und lieben darf – und zurückkehrt in ein Land, das sich gerade findet.
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