Bei Büchern für ein junges Publikum ist zunehmend eine scharfe Politisierung zu beobachten. Themen wie Armut, Rassismus, Krieg werden nicht mehr ausgespart, sondern offen angegangen. Im Herzen dieser Entwicklung steht die Autorin Sarah Jäger, ihre Entwicklungsromane sind immer auch präzise Milieustudien. Für ihren vierten Roman „Und die Welt, sie fliegt hoch“ wurde sie diesen Herbst mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet, dem bedeutendsten seiner Art. Zeit für ein Gespräch.
