SZ 02.12.2025
16:48 Uhr

(+) Journalismus: Geschichte eines Eklats


Die ARD-Korrespondentin Sophie von der Tann geriet nach einem Artikel der „Welt“ unter scharfe Kritik der israelischen Botschaft. Wie es dazu kam – und warum der Fall für eine beunruhigende Entwicklung im Nahost-Journalismus steht.

(+) Journalismus: Geschichte eines Eklats
Sophie von der Tann berichtet für die ARD seit 2021 aus Israel. (Foto: Buza Eli Tzoran/BR)

Im Oktober reiste Bayerns Antisemitismusbeauftragter, Ludwig Spaenle, nach Israel. Er dokumentierte seine Erlebnisse auf Instagram: ein Besuch an einem Erinnerungsort für Geiseln, die während des Angriffs der militanten, islamistischen Palästinenserorganisation Hamas am 7. Oktober 2023 nach Gaza verschleppt wurden. Ein Spaziergang über den Nationalfriedhof, Treffen mit Diplomaten. Und schließlich ein Gespräch im ARD-Studio Tel Aviv, unter anderem mit dessen Korrespondentin Sophie von der Tann. Sie ist 34 Jahre alt, berichtet seit vier Jahren aus der Region und ist mittlerweile eine der prominentesten Nahost-Journalistinnen Deutschlands. Ein „offener und auch kontroverser Dialog“ sei das gewesen, schreibt Spaenle anschließend in seinem Post, und: „Danke für die freundliche Aufnahme.“

In einem so schwer verdaulichen wie bewegenden Themenabend zum „Brandherd Nahost“ zeigt Arte das Leben von Journalisten in Gaza und Folter in Syrien.

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