SZ 05.01.2026
16:25 Uhr

(+) Journalismus: Der Feind der Mächtigen


Henry Kissingers Berater hätten ihn am liebsten eingesperrt: Der Netflix-Doku „Cover-Up“ gelingt das Kunststück, den legendären US-Reporter Seymour Hersh zu feiern – ohne ihm zu huldigen.

(+) Journalismus: Der Feind der Mächtigen
Seymour Hersh in seinem winzigen Büro. Mit seiner Aufklärungsarbeit über Staatsverbrechen hat er sich in die amerikanische Mediengeschichte eingeschrieben. (Foto: Netflix)

Das höchste Lob erfährt Seymour Hersh ausgerechnet von Richard Nixon, der nicht zuletzt wegen dieses Reporters über die Watergate-Affäre stürzen wird. Der US-Präsident ist auf einem Tonband zu hören, wie er über ihn und seine Enthüllungen zetert: „Dieser Drecksack ist zwar ein Drecksack, aber meistens stimmt es doch.“

Mit dem Angriff auf Venezuela will Donald Trump eine neue Weltordnung installieren. Die USA sollen im Wettstreit mit Russland und China das Sagen haben.

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