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14.02.2026
20:07 Uhr
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250 000 Menschen jubeln in München Reza Pahlavi zu. Der Sohn des iranischen Schahs will die Gunst der Stunde nutzen, das Regime in Teheran zu Fall bringen und aus dem Exil in die USA zurück in die Heimat. Wie stehen seine Chancen?

„Es ist entscheidend, jetzt auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen“: Reza Pahlavi in München. (Foto: Ebrahim Noroozi/AP)
Drei Stunden lang müssen seine Fans warten. Es treten Menschenrechtler auf, ein Model, ein belgischer Minister, italienische Politikerinnen. Es kommt ein junger Mann auf die Bühne, der als Augenzeuge von Massakern berichtet. Dann noch eine Olympia-Teilnehmerin, ein Rapper, eine Pop-Sängerin. Aber die 250 000 Menschen, die an diesem Nachmittag auf die Münchner Theresienwiese gekommen sind – sie wollen eigentlich ihn sehen: Reza Pahlavi, Sohn des 1979 in Iran von der Macht vertriebenen Schahs. 47 Jahre später sieht der Kronprinz seine Stunde gekommen. Er will das Mullah-Regime stürzen, aus dem Exil zurück und das Land übergangsweise führen.
Donald Trump behauptet, die militärische Vorherrschaft der USA sei von Russland und China bedroht. Aber stimmt das? Ein Blick auf mindestens 750 Stützpunkte – und in die Geschichte.
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