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05.12.2025
12:28 Uhr
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In seiner Autobiografie „Unerwartet“ schreibt Howard Carpendale mit fast 80 Jahren gegen sein öffentliches Etikett als launiger Schlagersänger an. Ein Gespräch über Entertainment, den Zustand der Musikindustrie und die nahende Abschiedstournee.

Howard Carpendale live beim Silvesterkonzert 2025 in München. (Foto: IMAGO/Pictureteam/IMAGO/pictureteam)
Viel Verkehr heute. Howard Carpendale kommt eine Dreiviertelstunde zu spät zum Gespräch in den Räumlichkeiten seines Verlags, in dem dieser Tage seine Autobiografie „Unerwartet“ erschienen ist. Entwaffnender erster Satz: „Ich bin pünktlich, das ist erst mal wichtig.“ Aus seinem Rucksack holt er eine Cola light, die noch dazu koffeinfrei ist, eine Cola ohne alles quasi. Dann entwickelt sich ein offenes Gespräch entlang seines neuen Buchs. Howard Carpendale macht immer wieder klar: Ihm geht es hier um etwas.
Die Entdeckung von Howard Carpendale, die „ZDF-Hitparade“ und die „Beatles“ bei RTL: All das verdankte die junge Republik Dieter Weidenfeld. Nun ist der 95-jährige Kölner in München gestorben. Nachruf auf einen großen, stillen Strippenzieher des Pop.
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