SZ 02.12.2025
05:52 Uhr

(+) Interview: „Diese Heiligsprechung der ETFs verursacht mir große Bauchschmerzen“


Alexander Wüerst ist Chef der größten kommunalen Sparkasse. Er erklärt, wieso die günstigen Aktien-Indexfonds auch Nachteile haben, warum Banken am Immobilienboom angeblich kaum verdient haben und was der AfD-Einzug in Sparkassen-Gremien bedeutet.

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Wer ein Gefühl für das Selbstverständnis der Kreissparkasse Köln bekommen möchte, muss nur die Schalterhalle in der Zentrale am Kölner Neumarkt betreten: aus den Fünfzigern, länger als die meisten Sporthallen, an den hohen holzvertäfelten Wänden Schaukästen über die Geschichte. Die Kreissparkasse Köln ist die größte kommunale Sparkasse. Tatsächlich ist sie so groß, dass sie bald als einzige kommunale Sparkasse in Deutschland direkt von der Europäischen Zentralbank beaufsichtigt wird. Das Gespräch mit Bankchef Alexander Wüerst, 64, findet dann in einem schlichteren Teil des Gebäudes statt. Der Manager leitet die Bank mit 3400 Beschäftigten seit 2006. 2018 wurde er auch Vizebundesobmann beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV) in Berlin, er vertritt dort also die Interessen der Sparkassenvorstände.

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