Immer wieder hat sich der frühere Staatschef der Philippinen, Rodrigo Duterte, mit derben Worten über den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag erhoben, er nannte ihn töricht und dumm, er beleidigte dessen Richter („these motherfuckers“) und schmähte eine drohende Anklage gegen ihn als „Bullshit.“ Doch dann, als er schon nicht mehr im Amt war, kam der tiefe Fall. Dutertes Nachfolger Ferdinand Marcos Jr. ermöglichte, für viele überraschend, die Vollstreckung des internationalen Haftbefehls. Duterte wurde festgesetzt, in einen Jet transferiert und umgehend nach Europa ausgeflogen, wo er am 12. März 2025 landete. Eine Blitzaktion, die der verblüffte Ex-Präsident selbst als „Kidnapping“ bezeichnete.
