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26.02.2026
11:23 Uhr
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Peking hat keine echten Partner, es verfolgt Interessen. Am Ende zählt im Umgang also nicht der große Auftritt, sondern die Bereitschaft, Konsequenzen durchzusetzen. Und die hat der Kanzler gezeigt.

Man könnte mit einer Kritik an dem beginnen, was Bundeskanzler Friedrich Merz bei seinem Antrittsbesuch in Peking nicht sagte: „Systemischer Rivale“ wäre so ein Begriff. Seit 2019 spricht die EU vom Dreiklang aus Partner, Wettbewerber und Rivale. Merz betonte in Peking den Dialog und sprach von einer „umfassenden, strategischen Partnerschaft“. Keine neue Formel, aber eine, die lange nicht mehr zu hören war. Unklug war das nicht.
Erstmals fliegt Regierungschef Merz nach China, und wie bei seinen Vorgängern stellt sich die Frage: Was bringen solche aufwendigen Kanzlerreisen – und wie groß ist das Risiko von Turbulenzen?
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