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06.03.2026
17:26 Uhr
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Um die kritische Infrastruktur zu schützen, möchte die Landesregierung das Gesetz zur Informationsfreiheit einschränken. Kritiker vermuten dahinter noch andere Motive – und verweisen auf eine Fördermittelaffäre.

Die Verwaltung der Hauptstadt soll ihre Akten verschlossener halten: Innensenatorin Iris Spranger (SPD) und der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU). Bernd von Jutrczenka/DPA
Die Berliner Landesregierung will mit einer Gesetzesänderung den Zugang der Öffentlichkeit zu Akten der Verwaltung künftig deutlich erschweren. Das geht aus einem Beschluss des Senats hervor, der dem verstärkten Schutz der kritischen Infrastruktur (Kritis) des Landes dienen soll. Schon kommende Woche soll das Abgeordnetenhaus darüber entscheiden.
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