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09.12.2025
16:21 Uhr
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Der Essener Konzern streicht Tausende Jobs bei der kriselnden Stahltochter. Die Kosten dafür werden der Firma wieder hohe Verluste einbrocken. Immerhin geht es aber mit dem Plan voran, die Sparte an Inder zu verkaufen.

Thyssenkrupp-Chef Miguel López stellt am Dienstag die Jahreszahlen vor und erklärt, wie es beim Stahl weitergeht. (Foto: INA FASSBENDER/AFP)
Ilse Henne trägt auf ihrer rechten Hand ein Henna-Tattoo. Das ist ungewöhnlich für eine Top-Managerin, aber die Thyssenkrupp-Vorständin ist vor Kurzem in Indien gewesen, bei Verhandlungen mit der Jindal-Familie. Der Milliardär Naveen Jindal möchte die Mehrheit an Thyssenkrupps kriselnder Stahltochter Thyssenkrupp Steel Europe (TKSE) kaufen. Und während einer geselligen Runde mit den Jindals wurden den Frauen am Tisch Henna-Zeichnungen aufgemalt. Am Dienstag war Henne dann wieder in der Essener Konzernzentrale, bei der Bilanzpräsentation des M-Dax-Mitglieds Thyssenkrupp.
Die alten Hochöfen glühen noch, doch bald soll selbst Stahl grün sein. In Werken wie dem in Salzgitter entscheidet sich, ob Deutschlands einstige Vorzeigeindustrie sich neu erfinden kann – oder ob sie untergeht.
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