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06.01.2026
13:26 Uhr
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Die Entmachtung von Nicolás Maduro hat den US-Präsidenten euphorisiert – schon blickt er nach Kolumbien und Grönland. Bei seinen militärischen Abenteuern folgt er nur noch zwei Grundsätzen: dem Recht des Stärkeren und einer strengen Kosten-Nutzen-Rechnung.

US-Präsidenten Donald Trump vor einer Rede auf dem Flugzeugträger USS George Washington. (Foto: ANDREW CABALLERO-REYNOLDS/AFP)
Nach der Entführung des venezolanischen Diktators Nicolás Maduro wirkte Donald Trump geradezu berauscht von der eigenen Macht: Euphorisch behauptete der US-Präsident, kein anderes Land der Erde könne eine solche Operation durchziehen. Trump schien alsbald sogar in Eroberungslaune zu geraten: Auch Kolumbien drohte er mit einer Militäroperation, und er bekräftigte, Grönland zu „brauchen“.
Die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro ist für Peking eine Blamage. Auf das US-Vorgehen reagiert China harsch, kommt seinem engen südamerikanischen Partner jedoch nicht zu Hilfe. Profitieren dürfte die asiatische Macht trotzdem.
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