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18.02.2026
17:04 Uhr
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Die Bundesregierung muss sich dafür einsetzen, dass es im Irak einen fairen Prozess gegen mutmaßliche Terroristen aus Bonn oder Zeitz gibt. Deren Angehörige hingegen verlangen, sie der hiesigen Justiz zu übergeben. Das ist keine gute Idee.

Aus Syrien in den Irak gebracht: ehemalige IS-Kämpfer in der vergangenen Woche im Zentralgefängnis von Bagdad. (Foto: Hadi Mizban/AP)
Sie sind in Deutschland aufgewachsen, erzogen und ausgebildet worden. Getötet, gefoltert und gequält haben sie mutmaßlich im Ausland, in Syrien und Irak, während der Schreckensherrschaft des IS auf dem Gebiet dieser Staaten – Männer wie Fared Saal aus Bonn und Martin Lemke aus Zeitz, die auszogen in den „Heiligen Krieg“.
Das US-Militär bringt Tausende in Syrien inhaftierte IS-Anhänger in den Irak, darunter auch etliche Deutsche. Dort soll ihnen der Prozess gemacht werden. Es drohen drastische Urteile.
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