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09.02.2026
07:14 Uhr
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Bad Bunny triumphiert beim Super Bowl mit einer Halbzeitshow, deren Kraft in den subtilen politischen Botschaften steckt. Trump, der das Event eigentlich boykottieren wollte, scheint dann doch heimlich zuzuschauen.

(Foto: Foto: Carlos Avila Gonzalez/AP)
Was war das bloß für ein trauriges Schauspiel? Groß angekündigt hatten sie diese Halbzeitshow, nicht verpassen, unbedingt einschalten, so etwas habe die Welt noch nicht gesehen. Und dann dies: Auf einer Bühne, die aussah wie eine kleinstädtische Table-Dance-Bar, nörgelte einer auf seiner goldenen E-Gitarre die vielleicht schnulzigste Version, die der amerikanischen Nationalhymne je angetan wurde. Am Bühnenrand spuckte die Pyrotechnik Feuer. Dann kamen noch zwei weitere Gitarristen und nörgelten mit dem Ersten mit. Diese Darbietung hatte bloß ein Gutes: Es war nicht die offizielle Super-Bowl-Halbzeitshow mit Bad Bunny, sondern lediglich die gleichzeitig von Turning Point USA organisierte Gegenveranstaltung für die Bad-Bunny-Boykottfront.
Der langjährige Gouverneur von New Jersey, Phil Murphy, kritisiert die Politik von Donald Trump und die „schrecklichen Ereignisse“ in Minnesota. Dass die Fußball-WM ein Erfolg wird und Fans aus aller Welt sich in den USA wohlfühlen werden, glaubt er dennoch.
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