Es sind Bilder, wie man sie inzwischen zur Genüge kennt aus Afrika, vor allem aus dem Westen des Kontinents: Eine Gruppe grimmig dreinschauender Männer in Flecktarn hat sich vor einer Kamera versammelt. Die weniger wichtigen Soldaten stehen im Hintergrund, gut sichtbar mit Maschinenpistolen behängt. Vorn sitzen die Offiziere an einem Tisch, auf dem ein Mikrofon platziert ist. Und dann erklärt einer von ihnen, dass das Militär die Macht im Staat übernommen habe, ja habe übernehmen müssen.
