SZ 03.12.2025
15:18 Uhr

(+) Grundsicherung: Viele Bedürftige verzichten auf Unterstützung


Überforderung, Angst oder Scham – aus solchen Gründen nehmen Menschen staatliche Hilfen oft nicht in Anspruch. Der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung zeigt aber auch Wege, wie sich das ändern ließe.

(+) Grundsicherung: Viele Bedürftige verzichten auf Unterstützung
„Eine große Abneigung“: Viele Menschen haben im Umgang mit Sozialbehörden nicht immer die besten Erfahrungen gemacht. Ein Obdachloser in Berlin. (Foto: Schoening/IMAGO)

Wer in den vergangenen Jahren die Debatte über das Bürgergeld verfolgt hat, der konnte leicht den Eindruck bekommen, die Grundsicherung stelle eine Art Selbstbedienungsladen des Sozialstaats dar. Die Kosten seien stark gestiegen, hieß es, Menschen, die arbeiten könnten, arbeiteten nicht. Kurz: Missbrauch sei weitverbreitet. Das Sozialsystem sei „für Menschen da, die unsere volle Unterstützung wirklich brauchen“, sagte CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann im August mit Blick auf das Bürgergeld. „Aber wir erleben, dass es zu einfach ist, es auszunutzen. Und das müssen wir abstellen.“

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Gutscheine: