Es geht noch etwas chaotisch zu in der Zentrale der Grünen Jugend, ein paar Meter von den Vorstandsbüros der Parteimutter entfernt. Vor dem Büro von Co-Chef Luis Bobga in einem Altbau in Berlin-Mitte stapeln sich Umzugskisten und Bücher. Erst einen guten Monat ist die neue Spitze der Grünen Jugend im Amt, es ist schon die dritte binnen zwei Jahren. 2024 hatte der gesamte Vorstand aus Frust über die Partei hingeschmissen, die darauf folgende Ex-Sprecherin Jette Nietzard provozierte die Parteichefs eher, als dass sie Einfluss nehmen konnte. Auch ihr Co-Vorsitzender ging. Nun sollen es Bobga und seine Co-Chefin Henriette Held richten und die Grünen wieder mit Jungwählern versöhnen, die zuletzt in Scharen zur Linken übergelaufen sind.
