SZ 27.11.2025
15:55 Uhr

(+) Grüne Jugend attackiert Merz: „Die Stadtbild-Aussage des Kanzlers war rassistisch“


Die Grüne Jugend kritisiert die Mutterpartei scharf, fordert einen linkeren Kurs und mehr Härte gegen die Regierung. Vor dem Parteitag trifft sie damit einen Nerv.

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Es geht noch etwas chaotisch zu in der Zentrale der Grünen Jugend, ein paar Meter von den Vorstandsbüros der Parteimutter entfernt. Vor dem Büro von Co-Chef Luis Bobga in einem Altbau in Berlin-Mitte stapeln sich Umzugskisten und Bücher. Erst einen guten Monat ist die neue Spitze der Grünen Jugend im Amt, es ist schon die dritte binnen zwei Jahren. 2024 hatte der gesamte Vorstand aus Frust über die Partei hingeschmissen, die darauf folgende Ex-Sprecherin Jette Nietzard provozierte die Parteichefs eher, als dass sie Einfluss nehmen konnte. Auch ihr Co-Vorsitzender ging. Nun sollen es Bobga und seine Co-Chefin Henriette Held richten und die Grünen wieder mit Jungwählern versöhnen, die zuletzt in Scharen zur Linken übergelaufen sind.

Neues Strategiepapier: Die Grünen wollen wieder Klimapartei sein. Aber anders als bisher. Geförderte E-Autos, neue Abgaben für fossile Konzerne und die Rückkehr zum 49-Euro-Ticket sollen die Kosten für Bürger und Gesellschaft abfedern.

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