SZ 10.02.2026
15:54 Uhr

(+) Großbritannien: Wie die Abnehmspritze das Land verändert


Als wäre das Wetter nicht schon schlecht genug: Die Briten laden ihre Teller nicht mehr voll. Im Restaurant bestellen die Gäste nur noch Vorspeisen, auf Fish and Chips verzichten sie ganz.  Aber es gibt in dieser Lebensmittel-Krise auch Gewinner.

(+) Großbritannien: Wie die Abnehmspritze das Land verändert

Es ist schwer zu sagen, wie leicht die Briten mittlerweile sind. Exakte Zahlen, wie viele von ihnen on the pen sind, also durch Abnehmspritzen an Gewicht verloren haben, gibt es nicht. Schätzungen für das Vereinigte Königreich gehen von drei bis fünf Prozent der erwachsenen Bevölkerung aus und damit von einer weitaus größeren Pro-Bauch-Nutzung der Medikamente als etwa in Deutschland. Wenn man die Beschwerden der britischen Gastronomie und Lebensmittelhersteller als Indikator nimmt, dann klingt es indes, als wäre das gesamte Land auf Diät – und damit in der Krise. Denn die Appetitzügler von Ozempic, Wegony und Mounjaro sind in gewissen Branchen erstmal auch Konjunkturhemmer.

Überraschende Nebenwirkung: Die Fluggesellschaften könnten zu den Profiteuren der Abnehmspritze gehören.

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