SZ 18.12.2025
16:11 Uhr

(+) Großbritannien: Diese Frau soll BP zurück zu Öl und Gas führen


Der britische Mineralölkonzern bekommt nach 116 Jahren erstmals eine Chefin: Meg O'Neill soll das Unternehmen wieder in die fossile Spur bringen.

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Meg O’Neill wechselt als Chefin von Woodside Energy zum britischen Mineralölkonzern BP. (Foto: Hollie Adams/REUTERS)

Wenn es eine Chefin in Australien gebe, die manchmal unterschätzt werde, dann sei das Meg O'Neill. Eine scharfsinnige Analystin, die große Deals abzuschließen wisse. Ihr Problem sei einzig, dass die Energiequelle, die sie für einen essenziellen Teil der Energiewende halte, in diesen Tagen schnell dämonisiert werde. So kündigte ein Fernsehmoderator vor einem Jahr ein Gespräch mit der Geschäftsführerin des australischen Konzern Woodside Energy an. Und die sagte dann auch: „Wir sind der Überzeugung, dass LNG nicht nur heute oder in zehn Jahren gebraucht werde, sondern in 20 Jahren und darüber hinaus“. LNG, Flüssigerdgas also, als Übergangstechnologie. Die Welt ist noch lange nicht bereit, auf diese Brennstoffe zu verzichten, lautet ihre Botschaft.

Wenn Peter Leibinger von „der schwersten Wirtschaftskrise seit Gründung der Bundesrepublik“ spricht, müssen alle Alarmglocken schrillen, denn der BDI-Chef ist eigentlich ein Mann der leisen Töne. Eine klare Absage erteilt er jeder Annäherung an die AfD.

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