SZ 22.01.2026
15:28 Uhr

(+) Grönlandkrise: Dänemark ist optimistisch – aber nur ein bisschen


Trotz der Kehrtwende von Donald Trump in Davos bleibt Kopenhagen auf der Hut. Und in Grönland wühlt der US-Präsident alte Traumata auf.

(+) Grönlandkrise: Dänemark ist optimistisch – aber nur ein bisschen
„Über unsere Souveränität können wir nicht verhandeln“, sagt Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, hier zu sehen nach einer Sitzung am 20. Januar. (Foto: Thomas Traasdahl/via REUTERS)

Am Mittwoch gab das grönländische Innenministerium noch Notfallpläne aus und riet allen Grönländern, Vorräte anzulegen, der Rundfunksender KNDR veröffentlichte eine Liste, was man im Ernstfall für fünf Tage brauche. Die Zeitung Politiken brachte das Porträt eines Bewohners von Nuuk, der sagte, er sei Jäger und fest entschlossen, Grönland im Ernstfall mit der Waffe zu verteidigen. Und dass er wisse, dass andere Grönländer ebenfalls ihre Gewehre längst aus dem Schrank geholt hätten.

Die USA entfallen dauerhaft als Freund und Partner – wir erleben nicht weniger als die zweite Zeitenwende. Deutschland und seine Nachbarn müssen zusammenstehen oder der Preis wird sehr hoch.

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