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22.01.2026
15:18 Uhr
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Der große Knall ist ausgeblieben: Europa und die USA steuern nicht länger auf einen Handelskrieg zu, der Nato droht kein abruptes Ende mehr. Dahinter steht Generalsekretär Mark Rutte – aber nicht nur.

(Foto: Collage: sted/SZ, Fotos: Getty, Reuters, imago)
Es gibt im Leben eines Bundeskanzlers schlimmere Vormittage. Aus dem Fenster seiner Limousine sind die sonnenbeschienenen Gipfel der Schweizer Alpen zu sehen. Eben hat Friedrich Merz eine Rede vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos gehalten, über die „neue Welt der Großmächte“ und vom „rauen Wind“, der da weht, gesprochen. Jetzt braust seine Kolonne in Richtung des Flughafens von Zürich. Zwei Stunden Fahrtzeit sind das. Zwei Stunden, in denen sich der Kanzler auf den Sondergipfel der EU am Abend in Brüssel vorbereiten kann. Zwei Stunden aber auch, in denen er erleichtert die neue Lage Revue passieren lassen kann.
Der aktuelle Streit dreht sich nicht nur um Geopolitik – es geht auch um Rohstoffe und Energie. Ein Überblick über Chancen und Risiken eines Wirtschaftswunders im Eismeer.
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