(SZ) Es ist nicht ganz leicht, sich die Welt aus Sicht eines Waschbären vorzustellen. Einerseits gehört diese Welt ihm. Zäune sind kein Problem, Wände klettert er hoch, eine Luke findet sich überall. Andererseits ist die Welt voller Rätsel. Womöglich sieht der Waschbär, wenn er sich nächtens Einlass verschafft hat, eine Halle, in der es enttäuschenderweise nichts zu essen gibt. Nur überall Behälter, Flaschen und Kisten, wofür bloß? Am besten, er springt hoch ins Regal und schaut nach. Ein paar Flaschen fallen runter und zerbrechen, köstliche Gerüche erreichen die für solche Dinge höchst empfängliche Nase des Waschbären. Der Boden ist nun voller leckerer Flüssigkeiten, die sich leicht aufschlabbern lassen, hat sich also doch gelohnt, dieser Einbruch. Aber was ist das? Bald schon dreht sich die Halle um sich selbst, alles ist plötzlich doppelt, das Gehen fällt so schwer ...
