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08.01.2026
12:45 Uhr
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Pädokriminelle machen im Netz Jagd auf Kinder, treiben sie zu Selbstverletzungen, ergötzen sich an ihrem Leid. Warum die Gewalt in „Com-Netzwerken“ keine Grenzen kennt und Ermittler oft überfordert sind, erklärt der Extremismusexperte Felix Neumann.

Nicht erst seit dem Fall „White Tiger“: Eltern sollten mit ihren Kindern über deren Internetkontakte sprechen, lautet der dringende Rat von Felix Neumann. (Foto: IMAGO/Pond5 Images)
In Hamburg steht Shahriar J. vor Gericht. Unter dem Pseudonym „White Tiger“ soll er Kinder online missbraucht und in den Suizid getrieben haben. Hinter dem Täter steht ein komplexes Netzwerk aus Sadisten und Rechtsextremen. Für die Konrad-Adenauer-Stiftung hat Felix Neumann eine der dunkelsten Ecken des Internets ausgeleuchtet. Ein Gespräch über eine Szene, die vereint ist im Menschenhass, über die Folgen in der analogen Welt und darüber, warum der Politologe bei den Recherchen einen Arztkittel trug.
Mitglieder des sadistischen Netzwerks 764 erpressen ihre Opfer, damit diese sich selbst Gewalt antun. Wie ticken solche Täter? Ein Antwortversuch am Beispiel von Bradley Cadenhead, der 764 gegründet hat.
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