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03.03.2026
16:32 Uhr
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SPD und Union wollen beide eine Reform des Mordparagrafen, allerdings auf verschiedene Art. Richter sehen noch ein ganz anderes Problem.

Mahnwache für eine 18-Jährige, die Ende Januar von einem 25 Jahre alten Mann am U-Bahnhof Hamburg-Wandsbek ins Gleisbett gerissen wurde. (Foto: IMAGO/BREUEL-BILD)
Union und SPD wollen Femizide härter bestrafen. „Der strafrechtliche Schutz von Frauen muss konsequent verbessert werden“, sagt der Obmann der Unionsfraktion im Rechtsausschuss, Martin Plum, der Süddeutschen Zeitung. „Die hohe Zahl an Tötungen von Frauen aufgrund ihres Geschlechts verlangt eine klare und wirksame gesetzgeberische Antwort.“ Zuvor hatten SPD-Rechtspolitiker in einer „Schweriner Erklärung“ eine „angemessene Bestrafung von Femiziden und Tötungen aufgrund der sexuellen Orientierung des Opfers“ gefordert.
Die verängstigte Frau im öffentlichen Raum ist spätestens seit der „Stadtbild“-Debatte allgegenwärtig. Unsere Autorin hat ganz andere Erfahrungen gemacht und ist überzeugt: Die Angst-Erzählung schadet den Frauen – und nützt anderen.
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