SZ 22.12.2025
11:50 Uhr

(+) Gesundheitsministerin: Wenn Nina Warken effizientere Krankenkassen will, sollte sie mal Nina Warken anrufen


Die Zusatzbeiträge steigen schon wieder. Die Ressortchefin gibt den Versicherungen die Schuld. Aber wer macht noch mal die Gesetze, wie effizient die Kassen arbeiten dürfen?

(+) Gesundheitsministerin: Wenn Nina Warken effizientere Krankenkassen will, sollte sie mal Nina Warken anrufen
Nina Warken (CDU),  Bundesgesundheitsministerin seit Mai. (Foto: Kira Graap/IMAGO)

Gutes Regieren ist wie American Football. Einer muss sich den Ball schnappen und über die Linie bringen – auch wenn man dafür Widersacher zur Seite schubsen muss und Schrammen kassiert. In diesem Sinne wäre Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eine gute Oppositionspolitikerin. Sie sagt deutlich, dass es so nicht weitergehen kann. Sie fordert harte Reformen bei Gesundheit und Pflege. Sie verlangt von den Bundesländern, endlich mitzuziehen. Alles schön und gut. Doch wenn sie weiterhin diese Dinge nur sagt, aber nicht umsetzt, bleibt ihre Arbeit so einflussreich wie die der machtlosen Opposition. Gutes Regieren sieht jedenfalls anders aus.

Krankenkassen und Ministerin geben sich gegenseitig die Schuld, dass die Beiträge steigen. Die Kritik an der Amtschefin Nina Warken ist heftig. Doch es gibt auch Lob.

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