SZ 01.09.2026
15:58 Uhr

(+) Gerichtsprozess: Wie kam es zum Showdown mit Machete und Sichel?


Im Sommer gehen in Schwabing-Freimann zwei Gruppen aufeinander los, am Ende sind zwei 19-Jährige schwer verletzt. Nun stehen zwei Brüder vor Gericht – die Sicherheitsvorkehrungen gleichen einem Terrorprozess.

(+) Gerichtsprozess: Wie kam es zum Showdown mit Machete und Sichel?

Blutige Straßenschlachten, vermummte Gestalten, Männer, die mit Machete und Sichel bewaffnet auf Feinde losgehen: Ganz weit weg könnte es so etwas geben, in ganz fernen Ländern, oder in Filmen. Möchte man glauben. Dabei muss man nur bis Schwabing-Freimann schauen. Dort, so steht es in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft, attackierten zwei Brüder vergangenen Sommer auf offener Straße ihre Rivalen aus dem Hasenbergl, einer durchstach den Arm des anderen, am Ende lagen zwei Schwerverletzte blutend am Boden. Um was es ging? Man weiß es nicht genau.

Vor dem Landgericht München I muss sich Vladimir F. verantworten. Dem 40-Jährigen wird Drogenhandel im großen Stil vorgeworfen. Hinter dem Angeklagten vermuten die Ermittler aber eine international tätige Organisation.

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