SZ 16.01.2026
15:17 Uhr

(+) Geldanlage: Erster offener Immobilienfonds seit der Finanzkrise eingefroren


Erstmals seit vielen Jahren verweigert ein offener Immobilienfonds die Rücknahme von Anteilscheinen. Die Finanzaufsicht Bafin fürchtet bereits Engpässe bei anderen Fonds – und mahnt die Branche erstmals, ihre Risikobewertungen kritisch zu prüfen.

(+) Geldanlage: Erster offener Immobilienfonds seit der Finanzkrise eingefroren
Wenn es dunkel wird in Berlin: Der nun geschlossene Immobilienfonds besitzt unter anderem etliche Objekte in der Hauptstadt. (Foto: Paul Zinken)

Offene Immobilienfonds tragen ihren Namen nicht von ungefähr: Grundsätzlich sollen die Anleger ihre Anteile dort jederzeit kündigen und aussteigen können. Dass dies aktuell nicht möglich ist, weil erstmals seit der Finanzkrise wieder ein Fonds eingefroren wurde, war eigentlich nicht vorgesehen. Dafür waren die Vorgaben für offene Immobilienfonds vor einigen Jahren eigens verschärft worden, Anleger müssen ihre Kündigung seither mit Vorlauf ankündigen. Und doch verweigert nun ein offener Immobilienfonds den Ausstieg: Seit dem 15. Januar um zwölf Uhr führt der „Wertgrund Wohnselect D“ keine Rücknahme-Aufträge für Anteilscheine mehr aus.

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