SZ 29.01.2026
13:21 Uhr

(+) Gazastreifen: Recherche nur unter Aufsicht


Internationale Journalisten dürfen immer noch nicht unabhängig in den Gazastreifen einreisen. Israels höchstes Gericht vertagt seine Entscheidung über die Zugangssperre, macht der Regierung aber einen Vorschlag.

(+) Gazastreifen: Recherche nur unter Aufsicht
Ein Mädchen nimmt in einem Flüchtlingslager in Gaza-Stadt inmitten von Trümmern Wäsche ab. Ausländische Medien sind für solche Bilder auf lokale Mitarbeiter angewiesen. (Foto: OMAR AL-QATTAA/AFP)

Seit Oktober herrscht Waffenruhe im Gazastreifen. Brüchig zwar, immer wieder gibt es Gefechte, Hamas-Funktionäre und auch viele Zivilisten wurden getötet. Aber die großen Bombardierungen, der Stopp sämtlicher Lebensmitteleinfuhren, die Gefangenschaft der israelischen Geiseln – all dies ist vorbei. Und trotzdem dürfen nach wie vor keine Journalisten aus dem Ausland den Gazastreifen betreten. Die israelische Regierung untersagt das seit Beginn des Krieges vor mehr als zwei Jahren.

Vor mehr als 23 Jahren wurden im Kibbuz Metzer fünf Menschen von Palästinensern ermordet. Dann kam einer der Terroristen im Gefangenenaustausch frei. Und jetzt? Von Tätern und Opfern und Gräben, die tiefer sind als die Hoffnung.

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