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27.01.2026
06:39 Uhr
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Ran Gvili war der letzte Fehlende der von der Hamas entführten Israelis. Sein Fund in Gaza ist ein bewegender Moment für Israel – und könnte auch einen Fortschritt in Trumps Friedensplan bedeuten. Doch inwieweit dieser tatsächlich umgesetzt wird, ist nicht sicher.

Rührung in Tel Aviv nach der Nachricht, dass auch die letzte Geisel gefunden ist. Im Hintergrund ein Banner mit dem Foto Ran Gvilis, dessen sterbliche Überreste am Montag nach Israel gebracht wurden. (Foto: Oded Balilty/AP)
Sie fanden ihn auf einem Friedhof in Gaza Stadt. Soldaten der israelischen Armee haben die sterblichen Überreste der letzten israelischen Geisel geborgen, die sich noch im Gazastreifen befand: Ran Gvili, ein Polizist, der am 7. Oktober 2023 so wie 250 andere Menschen von der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas verschleppt wurde. Von der Miliz hieß es, sie habe den Vermittlern des Gaza-Abkommens alle nötigen Informationen zur Auffindung der Leiche übermittelt.
Welche Schuld trägt Israels Führung daran, dass es zum 7. Oktober kommen konnte? Dieser Frage will Premier Netanjahu mit allen Mitteln ausweichen. Die Opposition wirft ihm vor, eine „politische Vertuschungskommission“ zu planen.
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