SZ 27.01.2026
16:02 Uhr

(+) Gastronomie: Münchens Bierpreis-Paradoxon


Einige Münchner Brauereien erhöhen ihre Preise, einige Wirte senken die ihrigen. Wie kann das sein? Über ein Politikum, das einst eine Revolution auslöste – und noch heute relevant ist.

(+) Gastronomie: Münchens Bierpreis-Paradoxon

Es beginnt ganz harmlos mit einer Runde Schafkopf und endet im Chaos: Als der Soldat Korbinian Stiglmayer nach ausgiebigem Kartenspiel mit seinen Kameraden im Wirtshaus Maderbräu 26 Kreuzer für vier Maß zahlen sollte, kommt es zu Ausschreitungen. Klirrende Fensterscheiben, zertrümmertes Mobiliar, blinde Wut. Der Grund? König Ludwig I. hatte Anfang Mai 1844 angeordnet, den Bierpreis um 22 Prozent zu erhöhen. Der Aufstand ging als Bierrevolution in die Münchner Geschichte ein – und ist bis heute relevant.

Zwei Expertinnen verkosten für die Süddeutsche Zeitung 22 Krapfen: Manche sind arge Zumutungen – und der Testsieger überrascht schließlich alle.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: