SZ 06.03.2026
08:34 Uhr

(+) Games: Ohne uns ist alles schöner


Gras pflanzen, Häuser bauen, Beete bewässern:  In dem Spiel „Pokémon: Pokopia“ renaturiert „Ditto“ fleißig. Wer in dieser heilen Welt keinen Platz hat, ist der Mensch. Das sollte uns zu denken geben.

(+) Games: Ohne uns ist alles schöner

Das Verhältnis von Mensch und Natur ist ambivalent. Dass der Klimawandel menschengemacht ist, steht außer Frage. Kriege, Ölförderung, Versiegelung – wir muten unserer Lebensgrundlage einiges zu. Zu viel, davor warnt die Wissenschaft immer wieder. Und trotzdem übt die Natur eine magische Anziehung auf den Menschen aus: hohe Berge, gewaltige Wellen, farbenfrohe Blumenwiesen. Menschen nehmen aberwitzige Anstrengungen auf sich, um sich wieder verbunden zu fühlen mit der Natur. Der neueste Ausdruck dieser Sehnsucht ist das Videospiel „Pokémon: Pokopia“.

In „Stardew Valley“ bestellt man seine Farm und unterhält sich mit den Nachbarn. Klingt langweilig? Zehn Jahre nach Erscheinen scheint dieses unaufgeregte Leben erstrebenswerter denn je.

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