|
19.07.2026
15:39 Uhr
|
Die XXL-WM endet mit zwei klaren Botschaften: Beim nächsten Mal sollen sogar 64 Teams starten – und die USA möchten bald wieder eine WM ausrichten. Es geht ums Geld, aber vor allem um Gianni Infantinos Wiederwahl.

Donald Trump und Gianni Infantino sind so positioniert wie immer. Der US-Präsident steht am Pult. Sein Sidekick, der Präsident des Fußball-Weltverbandes, steht daneben. Dann ziehen sie gemeinsam WM-Bilanz. Sie rühmen das Event als mindestens interstellare Sensation, Trump streut Fachspezifisches über Harry Kane ein (warum musste der nach der Führung gegen Argentinien so defensiv spielen?) oder über Lionel Messi (toll, so viel Freiheit auf dem rechten Flügel!). Aber die Kernbotschaft beim Fifa-Empfang am Freitagabend in New York ist eine andere. Trump trägt offen vor, was längst in Fußballkreisen zirkuliert: Die USA wollen bald wieder eine WM!
Der Fußball werde von den Mächtigen korrumpiert, sagt der argentinische Weltmeister Jorge Valdano. Trotzdem solle man ihn genießen. Ein Gespräch über den Fifa-Präsidenten, Lionel Messi – und zur Frage, wer Weltmeister wird.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: