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04.07.2026
16:25 Uhr
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Unter der Woche hat die schwarz-rote Koalition ihre lang erwarteten Reformpläne präsentiert. Beim Landesparteitag in Düsseldorf erlebt Kanzler Merz ein erstes CDU-Applausometer für seine Vorhaben.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) spricht beim Landesparteitag der CDU Nordrhein-Westfalen. Thomas Banneyer/Thomas Banneyer/dpa
Der Kanzler kommt. Diese Nachricht war unerwartet wie kurzfristig gekommen, und sie dürfte viele, die jetzt im knallvollen Saal des „Maritim“-Hotels Düsseldorf sitzen, positiv überrascht haben: Im ausliegenden Programmheft zum lange schon durchgetakteten Landesparteitag der nordrhein-westfälischen CDU ist von Friedrich Merz noch mit keinem Wort die Rede. Erst am Donnerstag ließ er, der ja selbst aus NRW kommt, dann doch sein Kommen ankündigen. Überraschung gelungen, da dürften sich die Anwesenden weitgehend einig sein. Zuletzt war Merz für dergleichen ja nicht unbedingt berühmt. Selbst in der eigenen Partei haben einige mal leise, mal mindestens in Zimmerlautstärke gemeckert, dass der Kanzler mehr ankündige als umsetze (siehe „Herbst der Reformen“).
Die Koalition aus Union und SPD hat sich diese Woche auf ein Reformpaket geeinigt. Der Weg dorthin war schwer, zwischenzeitlich sah es für das Bündnis nicht gut aus. Eine Rekonstruktion der Verhandlungen.
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