SZ 21.11.2025
14:57 Uhr

(+) Friedensplan: In Trumps Welt heißt die Frage: Was kostet die Ukraine? Und die Antwort ist einfach: Für die USA zu viel


Für den US-Präsidenten ist Russland ein möglicher Geschäftspartner – ein Potenzial, das er wegen des Krieges nicht nutzen kann. Es liegt also nahe, einen Friedensschluss zu günstigen Konditionen für den Kreml durchzusetzen.

(+) Friedensplan: In Trumps Welt heißt die Frage: Was kostet die Ukraine? Und die Antwort ist einfach: Für die USA zu viel
In Trumps zweiter Amtszeit setzen sich Businessleute durch. In deren Weltsicht werden internationale Beziehungen lediglich als Abfolge von Transaktionen betrachtet. (Foto: Alex Brandon/AP/dpa)

Es ist ein kleines, indes vielsagendes Detail zum Verständnis des neuen amerikanischen Friedensplans für die Ukraine. Keith Kellogg, der von Donald Trump vor ziemlich genau einem Jahr als amerikanischer Sonderbeauftragter für den Ukraine-Krieg eingesetzt wurde, hat seinen Rückzug angekündigt. Und zwar genau zu dem Zeitpunkt, als die neuen Überlegungen bekannt wurden. Das ist kein Zufall. Damit zieht der ehemalige General die Konsequenzen aus dem Umstand, dass er in dem Job, für den er engagiert wurde, im Weißen Haus schon länger nichts mehr zu melden hatte. Mit dem Plan, der in Wahrheit ein Friedensdiktat wäre, hat er nichts zu tun.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Gutscheine: