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10.02.2026
17:26 Uhr
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Yong T. gesteht nach langem Schweigen, wie er seine Freundin narkotisiert, vergewaltigt und gefilmt hat – und ergeht sich in immer neuen Rechtfertigungen. Der 27-Jährige ist offenbar nicht allein. Die Ermittlerinnen sprechen von einer unfassbaren Dimension des Missbrauchs.

Lange hat Yong T. geschwiegen, aber jetzt, am sechsten Prozesstag vor der 19. Strafkammer am Landgericht München I, will er reden. Und wie. In einem einzigen, schnellen Satz gesteht er alle ihm vorgeworfenen Taten. Dann redet er: ausführlichst, ausschmückend, die Schuld bei anderen suchend und ein Stück weit sich selbst als Opfer und guten Menschen inszenierend – über sich selbst.
Sie sollen Frauen betäubt, vergewaltigt, gefilmt und sich in Chats darüber ausgetauscht haben. Mehrere Männer sind aktuell wegen solcher Vorwürfe angeklagt. Und es könnte noch weitere Täter geben.
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