SZ 07.06.2026
19:55 Uhr

(+) French Open: Zverev krönt sich zum Grand-Slam-Sieger in Paris


Im 41. Anlauf gewinnt Tennisprofi Alexander Zverev seinen ersten Grand-Slam-Titel. Im dramatischen Finale der French Open besiegt der Deutsche den Italiener Flavio Cobolli in fünf Sätzen – und erlöst sich damit selbst.

(+) French Open: Zverev krönt sich zum Grand-Slam-Sieger in Paris
Geschafft: Alexander Zverev sinkt zu Boden nach der Schlacht gegen den Italiener Flavio Cobolli. Thomas Samson/AFP

Es war 19.43 Uhr, als Natalia Fatejewa ein letztes Mal aufsprang, 78 Jahre ist die Russin alt, aber in diesem Moment wirkte sie wie 28. Gerade hatte ihr Enkel den größten Titel seiner Karriere gewonnen, schon die vergangenen 4:16 Stunden lang hatte die Großmutter, die neuerdings das Team begleitet, für Stimmung gesorgt. Hatte geklatscht, gestikuliert, Zeichen der Zuversicht nach unten gesandt. Und jetzt stand genau dort auf dem Sandplatz, der berühmten Terre Battue, Alexander Zverev und konnte sein Glück nicht fassen. Er warf sich rücklings auf den Boden und blieb liegen. Eine gewaltige Lärmwelle walzte durch den Court Philippe-Chatrier, die 15 000 Zuschauer, die sich in dieses packende Männerfinale der French Open so laut und leidenschaftlich eingebracht hatten, erhoben sich. Wie auch alle in Zverevs Box: Vater und Trainer Alexander, Bruder Mischa, Manager Sergej Bubka, Physiotherapeut Timo Schall, Trainingspartner Michail Ledovskych, Fitnesscoach Jez Green, Freund Marcelo Melo und natürlich Fatejewa.

Björn Borg war der erste Popstar des Tennis, bis er abrupt die Karriere beendete und privat wie beruflich abstürzte. Im Interview spricht der bald 70-Jährige über lauernde Fans in Hotels, Kokainnächte in New York, zwei Nahtoderfahrungen – und darüber, wie er sein Glück wiederfand.

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