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02.02.2026
14:54 Uhr
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Marine Le Pen und die ihren sorgen sich, dass der Nationalismus à la USA den eigenen Nationalismus in Verruf bringt. Und so entwickeln sie einen geradezu rührenden Drang, sich zu distanzieren.

Hält Europa für zu woke: Marine Le Pen, die Vorsitzende der Rassemblement-National-Fraktion in der Nationalversammlung. (Foto: ANNE-CHRISTINE POUJOULAT/AFP)
Selbst für europäische Giftmischer ist Donald Trump toxisch geworden. Frankreich ist dafür ein gutes Beispiel. Die extreme Rechte um Marine Le Pen, die in den Umfragen so stark ist wie nie zuvor, macht sich gerade Sorgen, dass Trumps Nationalismus ihren eigenen Nationalismus in Verruf bringen könnte. Denn im Geiste sind sie ja Brüder: „America First“ reimt auf das Leitmotto der „Préférence nationale“ der Lepenisten, Franzosen zuerst!
Jetzt reicht’s mit all dem Unsinn, den Trump über Grönland behauptet hat. Zeit für einen Faktencheck. Zeit, mal gründlich nachzuschauen, in Nuuk, in Kopenhagen, in den Geschichtsbüchern. Eine Reise in neun Kapiteln.
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