SZ 23.02.2026
16:40 Uhr

(+) Folgen des Ukraine-Kriegs: Vier Jahre „Zeitenwende“: So hat sich Deutschland verändert


„Die Welt danach ist nicht mehr dieselbe wie die Welt davor“, sagte Olaf Scholz nach dem russischen Überfall auf die Ukraine. Das gilt auch für die Bundesrepublik. Nicht nur in der Bundeswehr zeigt sich ein tiefgreifender Wandel.

(+) Folgen des Ukraine-Kriegs: Vier Jahre „Zeitenwende“: So hat sich Deutschland verändert
Zeichen der Solidarität zum dritten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine am Brandenburger Tor 2025. (Foto: Sebastian Gollnow/DPA)

Drei Worte sind es, die am frühen Morgen des 24. Februar 2022 den damaligen Bundeskanzler Olaf Scholz  (SPD) in einer neuen Welt erwachen lassen. Ein Anruf aus dem Lagezentrum des Bundeskanzleramtes. „Es geht los“, sagt der diensthabende Beamte. Russland hat die Ukraine überfallen. Drei Tage später spricht Scholz in einer Sondersitzung des Bundestages zum Parlament und zur Bevölkerung. „Wir erleben eine Zeitenwende. Und das bedeutet: Die Welt danach ist nicht mehr dieselbe wie die Welt davor“, sagt er. Der Kanzler kündigt eine „große nationale Kraftanstrengung“ an, um Deutschland gegen die Bedrohung aus Russland zu wappnen. Er verspricht, die „Importabhängigkeit von einzelnen Energielieferanten zu überwinden“. Vier Jahre sind seitdem vergangen. Der russische Angriffskrieg trifft die Ukraine unerbittlich, aber er hat auch Deutschland verändert. Ein Überblick.

Der Krieg von Russland gegen die Ukraine wird nicht am Verhandlungstisch enden. Vier Jahre nach der Invasion muss auch Europa sich endlich für den Notfall kampfbereit machen.

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