|
14.12.2025
15:37 Uhr
|
Münchens Oberbürgermeister und zwölf Kollegen beklagen, ihre Landeshauptstädte bekämen zu wenig Geld. Dieter Reiter fordert eine ganz neue Verteilung – auch, um Kitas und Wohnungen zu finanzieren und eine Schule, die mal eben 135 Millionen kostet.

Städte und Kommunen sind finanziell am Limit. In einer ungewöhnlichen Aktion haben sich deshalb Ende Oktober die Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister aller 13 Landeshauptstädte der deutschen Flächenländer mit einem Brandbrief an den Bundeskanzler gewandt. Friedrich Merz (CDU) habe die angespannte Situation der Kommunen mittlerweile klar anerkannt, sagt Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD). Er fordert sofort mehr Geld – und ein völlig anderes Verhältnis von Bund, Ländern und Kommunen.
Weil Zuschüsse des Freistaats fehlen, steht der Bau Tausender Sozialwohnungen auf der Kippe. Nun sucht die Stadt selbst nach neuen Wegen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Gutscheine: