SZ 03.12.2025
09:57 Uhr

(+) Finale der Nations League: Die Machtverhältnisse im Fußball der Frauen sind geklärt


Das 0:3 im Final-Rückspiel gegen Spanien schmerzt die deutschen Fußballerinnen sehr – weil deutlich wird, wie viel noch zum Spitzenniveau fehlt. Bundestrainer Wück bemängelt fundamentale Dinge.

(+) Finale der Nations League: Die Machtverhältnisse im Fußball der Frauen sind geklärt
Eine Medaille, aber leider nicht die goldene: letztlich waren die Spanierinnen zu stark für Elisa Senß und das deutsche Nationalteam. (Foto: Juan Barbosa/Reuters)

Am Ende waren die meisten Blicke und Kameraobjektive auf dieselbe Stelle im Estadio Metropolitano von Madrid fokussiert, auf das eilig aufgebaute Podest nach dem Finale in der Nations League. Christian Wück aber blickte erst zur Seite und dann auf den Rasen, als könne er sich die Szenen nicht anschauen, weil es einfach zu sehr schmerzte: Wie ein paar Meter entfernt die mit Goldmedaillen behangenen Spanierinnen den silbernen Pokal in die Höhe rissen, während Konfetti auf sie herabregnete und sehr viele der 55 843 Zuschauer außer sich waren. Zeremonieteilnehmer König Felipe VI. mit royaler Contenance inklusive.

Der DFB kämpft um die Austragung der EM 2029. Die Bedeutung der Wahl ist immens: für die Entwicklung des Frauenfußballs – und für den Verbandspräsidenten Bernd Neuendorf persönlich.

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