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12.01.2026
06:01 Uhr
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In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden in Los Angeles die Golden Globes verliehen. Ein Überblick über die Sieger in allen Kategorien.

Am 11. Januar Ortszeit traf sich die Hollywood-Elite auf dem roten Teppich vor dem Beverly-Hilton-Hotel. In Los Angeles wurden zum 83. Mal die Golden Globes verliehen. „One Battle After Another“ mit Leonardo DiCaprio war neunmal nominiert und räumte insgesamt vier Trophäen ab. „Hamnet“ wurde als „Bester Film - Drama“ ausgezeichnet und holte mit Jessie Buckley einen weiteren Globe in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“.
Timothée Chalamet hat mit seiner fünften Golden-Globe-Nominierung zum ersten Mal die begehrte Trophäe gewonnen. Er erhielt den Preis in der Sparte „Bester Hauptdarsteller“ in einer Komödie/Musical für seine Rolle als ambitionierter Tischtennisspieler in der Tragikomödie „Marty Supreme“.
In der Fernseh-Kategorie räumte die Serie „Adolescence“ ab. Viermal ging die Auszeichnung an das Jugendkriminalitäts-Drama, unter anderem als „Beste Miniserie“. Seth Rogens Serie „The Studio“ freute sich über zwei Golden Globes ebenso wie „The Pitt“. Amy Poehler gewann in der neu erschaffenen Kategorie „Podcast“.
Die beiden gebürtigen Deutschen Hans Zimmer („F1“) und Max Richter („Hamnet“) hatten in der Kategorie „Beste Filmmusik“ das Nachsehen. Es gewann Ludwig Göransson („Blood & Sinners“). Welche Filme, Schauspielerinnen und Schauspieler gewonnen haben, erfahren Sie in unserer Übersicht.
Bester Film – Drama: Hamnet
Bester Film – Komödie/Musical: One Battle After Another
Beste Regie: Paul Thomas Anderson für „One Battle After Another“
Bester Hauptdarsteller – Drama: Wagner Moura in „The Secret Agent“
„The Bear“-Star Jeremy Allen White über Panikattacken bei Preisverleihungen, Paparazzi auf dem Bauernmarkt und das körperlich fordernde Gitarrelernen für seine neue Rolle als Bruce Springsteen.
Beste Hauptdarstellerin – Drama: Jessie Buckley in „Hamnet“
Beste Hauptdarsteller – Komödie/Musical: Timothée Chalamet in „Marty Supreme“
Beste Hauptdarstellerin – Komödie/Musical: Rose Byrne in „If I Had Legs I’d Kick You“
Bester Nebendarsteller: Stellan Skarsgård in „Sentimental Value“
Beste Nebendarstellerin: Teyana Taylor in „One Battle After Another“
Bestes Drehbuch: Paul Thomas Anderson für „One Battle After Another“
Franz Kafka tollt nackt über eine Wiese, eine Atombombe fliegt und Revolutionäre bomben Zäune weg: die Lieblingsmomente der SZ-Kinokritiker 2025.
Beste Filmmusik: Ludwig Göransson für „Blood & Sinners“
Bester Filmsong: „Golden“ von Joong Gyu Kwak, Yu Han Lee, Hee Dong Nam, Jeong Hoon Seo, Teddy Park, Ejae, Mark Sonnenblick aus „KPop Demon Hunters“
Bester Animationsfilm: KPop Demon Hunters
Bester fremdsprachiger Film: The Secret Agent (Brasilien)
Cinematic and Box Office Achievement: Blood & Sinners
Petra Costa dreht die besten Filme über die bröckelnde brasilianische Demokratie, einer war für die Oscars nominiert. Ein Gespräch über politische und persönliche Traumata, den Umgang mit familiären Widersprüchen – und den merkwürdigen Charme Jair Bolsonaros.
Beste Serie – Drama: The Pitt
Bester Serien-Hauptdarsteller – Drama: Noah Wyle in „The Pitt“
Beste Serien-Hauptdarstellerin – Drama: Rhea Seehorn in „Pluribus – Glück ist ansteckend“
Das Generationendrama von Mascha Schilinski schafft es auf die Shortlist von 15 Filmen, die in der engeren Auswahl für einen Internationalen Oscar stehen. Für die Schweiz geht der Film „Heldin“ mit Leonie Benesch ins Rennen.
Beste Serie – Komödie/Musical: The Studio
Bester Serien-Hauptdarsteller – Komödie/Musical: Seth Rogen in „The Studio“
Beste Serien-Hauptdarstellerin – Komödie/Musical: Jean Smart in „Hacks“
Beste Miniserie, Anthologie-Serie oder Fernsehfilm: Adolescence
Bester Hauptdarsteller – Miniserie, Anthologie-Serie oder Fernsehfilm: Stephen Graham in „Adolescence“
Beste Hauptdarstellerin – Miniserie, Anthologie-Serie oder Fernsehfilm: Michelle Williams in „Dying for Sex“
Bester Nebendarsteller – Fernsehen: Owen Cooper in „Adolescence“
Beste Nebendarstellerin – Fernsehen: Erin Doherty in „Adolescence“
Beste Performance in Stand-up-Comedy: Ricky Gervais mit „Mortality“
Bester Podcast: Good Hang with Amy Poehler
Alle probieren damit herum, kaum einer will offen darüber reden: Künstliche Intelligenz könnte verändern, wie Filme produziert werden – und wie wir sie erleben.
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