SZ 07.12.2025
11:34 Uhr

(+) Film: Zahlen, bitte!


Kulturstaatsminister Wolfram Weimer will Netflix & Co. zu Investitionen in die deutsche Filmwirtschaft zwingen. Nicht mit einem Gesetz, sondern mit einer „freiwilligen Selbstverpflichtung“. Kann das funktionieren?

(+) Film: Zahlen, bitte!
Netflix baut seine Macht in Hollywood aus und plant die Übernahme von Warner Discovery. Für Deutschland entstünden durch die Bündelung von so viel Macht „erhebliche Risiken“, sagen Branchenvertreter – aber Kulturstaatsminister Wolfram Weimer scheint es locker zu nehmen. (Foto: Mario Tama/Getty Images/AFP)

Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag eine Rettungsaktion für den Filmstandort Deutschland vorgenommen. Denn trotz eines guten Jahres für deutsche Filme, trotz „Kanu des Manitu“ und „Pumuckl“, steckt die Branche in der Krise. Sie kämpft mit sinkender Auftragslage, steigenden Produktionskosten und schrumpfenden Budgets. Außerdem locken andere Länder mit attraktiven Steuernachlässen eine internationale Großproduktion nach der anderen an, während Deutschland das Nachsehen hat. Die englischen Studios sind bestens gebucht, die tschechischen auch, und obwohl viele Künstler die rechtsnationale ungarische Regierung unter Viktor Orbán scharf kritisieren, werden in Budapest derzeit vermutlich mehr Hollywoodfilme gedreht als in Hollywood.

Keine Zeit für Schiller: Die Moderatorin Siham El-Maimouni lässt Wolfram Weimer beim Debüt des neuen Formats „ttt Talk“ kaum eine Atempause.

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