SZ 06.01.2026
09:28 Uhr

(+) Film: Wenn Papa vom Drehbuch abweicht


Oscar-Preisträger Brendan Fraser spielt in „Rental Family“ einen Amerikaner in Japan, den echte Menschen als Vater, Freund oder Zuhörer mieten. Doch dabei kommen echte Gefühle auf.

(+) Film: Wenn Papa vom Drehbuch abweicht
Alles nur gespielt? Brendan Fraser and Shannon Gorman in „Rental Family“. (Foto: James Lisle/Searchlight Pictures)

Ein Amerikaner in Tokio, Philip Vandarploeg ist Schauspieler. Der große dramatische Einsatz wird von ihm schon lange nicht mehr erwartet, stattdessen hält er sich in seiner Wahlheimat Japan mit kleinen Rollen über Wasser. Seinen größten Erfolg feierte er einst als Superheld in der Zahnpasta-Werbung, seinen Tiefpunkt erlebte er vor Kurzem ohne große Bewegungsfreiheit im Kostüm als menschlicher Baum. Eines Morgens wird Phillip von seiner Agentin aus dem Schlaf gerissen. Ob er es in einer Stunde zum Auftritt schaffen könne, einen trauernden Amerikaner auf einer Beerdigung soll er spielen, doch nicht auf der Bühne oder vor der Kamera, sondern im Leben. Mit seiner verspäteten Ankunft stört er die Würde der Zeremonie, doch dann lugt der vermeintliche Tote keck über den Rand des Sarges, um einen Blick auf die versammelte Trauergemeinde zu werfen, so wie einst bei Mark Twain die beiden Lausbuben Tom Sawyer und Huckleberry Finn.

In „Song Sung Blue“ covert ein Paar aus dem Mittleren Westen Neil-Diamond-Songs. Kate Hudson und Hugh Jackman singen hier bewegender als zuletzt die Kollegen aller Musiker-Biopics.

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