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20.11.2025
11:18 Uhr
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Oscarpreisträger Daniel Day-Lewis kehrt für das Regiedebüt seines Sohns Ronan aus der Schauspielrente zurück. Ein Gespräch mit Vater und Sohn über familiäre Selbstzweifel und die Aufarbeitung des Nordirlandkonflikts in ihrem Drama „Anemone“.

„Ich war mir sehr bewusst, dass Außenstehende möglicherweise Vorurteile haben könnten, weil ich den Film zusammen mit meinem Vater mache“: Ronan Day-Lewis (rechts) neben seinem Vater Daniel. (Foto: IMAGO/Cinema Publishers Collection)
Daniel Day-Lewis, 68, und sein Sohn Ronan, 27, sitzen in einem schicken Londoner Hotel. Der Ältere topfit, kahl rasiert, mit stylisher, orange getönter Brille; der Jüngere mit halblangen Locken, in schluffiger Shirt-Jeans-Kombi und Chucks. Sie scheinen sich blendend zu verstehen. Es scheint der Vater-Sohn-Beziehung nicht geschadet zu haben, dass sie gemeinsam ein Drehbuch geschrieben und es dann auch zusammen verfilmt haben, der Vater als Hauptdarsteller, der Sohn als Regisseur.
Manchmal wünsche er sich, ihn hätte ein anderer Beruf ereilt, sagt Jan Böhmermann. Ein offenes Gespräch über den „unvernünftigen Planungszwischenfall“ rund um den Rapper Chefket, Antisemitismus, neue Nazis, Medien als Material – und darüber, warum er glaubt, dass niemand absichtlich ein Arschloch ist.
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