SZ 13.07.2026
10:57 Uhr

(+) Film: Ein Cowboy im Jurassic Park


Der Schauspieler Sam Neill, der mit Steven Spielbergs Dinosaurier-Film, aber auch durch „Das Piano“ und Serien wie „Peaky Blinders“ berühmt wurde, ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Ein Nachruf.

(+) Film: Ein Cowboy im Jurassic Park

Die coolen Hollywood-Jungs, das waren in den ersten knapp 100 Jahren der Filmgeschichte immer die, die sich die Sonnenbrillen aufsetzten. Dann kam Sam Neill. Und er setzte sich die Sonnenbrille ab, wie es vor und nach ihm nie wieder jemand auf der Kinoleinwand getan hat. 1993 war das, als er den nerdigen Paläontologen Dr. Alan Grant spielte, in Steven Spielbergs Meisterstück „Jurassic Park“. Der Film, in dem die Dinosaurier wieder auferstehen. Die Spezialeffekte, die analogen, vor allem aber die digitalen, waren damals schon gut, aber eben noch nicht sehr gut. Weshalb Spielberg genau wusste, dass die Qualität der Action der Dinos abhängig war von der Qualität der Reaktion der Schauspieler.

Moritz de Hadeln war mehr als zwanzig wilde Jahre Chef der Berlinale, leitete außerdem die Filmfestivals in Locarno und Venedig. Jetzt ist er im Alter von 85 Jahren gestorben.

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