Der weitgereiste Fußballer, der hoch oben auf der Ehrentribüne Platz genommen hatte, erzählte offenbar einen guten Witz. Schon wieder in der Münchner Arena, und so wie im Sommer, als er die Menschen nach seinem letzten Heimspiel für den FC Bayern mit dem Gleichnis einer Beerdigung amüsiert hatte, fielen die Zuhörer nach seiner Rückkehr am Sonntagabend beinahe von den Sitzschalen. Nur war das Publikum diesmal überschaubar. Was auch immer der Fußballer Thomas Müller nach dem trügerischen Führungstreffer von Lennart Karl bei diesem 2:2 gegen Mainz 05 auf der Ehrentribüne erzählte, so wie die Münchner Vorstände Max Eberl und Jan-Christian Dreesen ihre Oberkörper vor Lachen bogen, muss es eine fantastische Pointe gewesen sein.
