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02.10.2026
15:38 Uhr
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Aus Angst vor rechten Medienaktivisten verbieten die Veranstalter der „Langen Nacht der Demokratie“ in Unterschleißheim Pressefotografen zunächst den Zutritt – dann machen sie einen Rückzieher.

Unterschleißheim bezieht Position für Demokratie und gegen Extremismus: Mitte Februar demonstrierten Hunderte in Unterschleißheim auf Initiative des örtlichen Bündnisses für Demokratie und Vielfalt gegen eine Veranstaltung der AfD.
Claus Schunk
Es soll ein Fest der Demokratie werden, doch nun ist die „Lange Nacht der Demokratie“ in Unterschleißheim schon Stunden vor dem Beginn am Freitagabend zum Symbol dafür geworden, wie gefährdet die politische Kultur selbst im Raum München ist, wo viele von der Spaltung der Gesellschaft noch relativ wenig zu spüren meinen. Die Veranstalter vom „Bündnis Unterschleißheim für Demokratie und Vielfalt“ haben kurzfristig Pressefotografen für unerwünscht erklärt und ausgeschlossen. Wenig später rudern die Beteiligten zurück.
Für den Philosophen Julian Nida-Rümelin darf es keine Koalitionen mit der AfD in Bund und Land geben. Im Interview spricht er darüber, wo die Gefahren für unsere Staatsform lauern und wie durch eine „Politik der ruhigen Hand“ die Rettung gelingen kann.
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