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04.12.2025
19:00 Uhr
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Die Teilnahme Israels am Musikwettbewerb war wegen des Krieges in Gaza umstritten. Mehrere Länder wollten das Land vom ESC ausschließen.

Israels ESC-Teilnehmerin Yuval Raphael beim ESC 2025. (Foto: Jens Büttner/Jens Büttner/dpa)
Israel darf am Eurovision Song Contest (ESC) 2026 teilnehmen und soll nicht ausgeschlossen werden. Das verkündet die Europäische Rundfunkunion (EBU) in einem offiziellen Statement. Die EBU-Mitglieder hätten bei der Generalversammlung in Genf mehrheitlich dafür gestimmt, dass der Musikwettbewerb mit einigen geplanten Regeländerungen fortgesetzt werden solle und dass kein weiteres Votum über die Teilnahme von bestimmten Mitgliedern wie Israel nötig sei. Die EBU ist die Organisatorin des Musikwettbewerbs.
Öffentlich-rechtliche TV-Sender aus Slowenien, Irland, Spanien und den Niederlanden hatten vor der Sitzung mit einem Rückzug von der Veranstaltung gedroht, sollte Israel am Wettbewerb teilnehmen. Die Sender begründen ihre Haltung mit der hohen Zahl palästinensischer Opfer im Gaza-Krieg durch das Vorgehen der israelischen Armee. Nach der Sitzung erklärte der niederländische Sender Avrotros, dass er nicht am ESC im Mai 2026 in Wien teilnehme. Auch der spanische Rundfunk RTVE gab bekannt, dass Spanien die Teilnahme absagen wird. Irland und Slowenien sagten ebenfalls ab.
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