SZ 11.02.2026
07:59 Uhr

(+) Epstein-Akten: „Mysteriöse Schwärzungen“


US-Abgeordnete durften sich die zuletzt veröffentlichten Epstein-Akten unbearbeitet ansehen und sind irritiert, wie viel da verheimlicht wird. Auch Trump kommt wieder in Erklärungsnot.

(+) Epstein-Akten: „Mysteriöse Schwärzungen“
Ein Dokument aus den Akten zeigt einen Passantrag von Ghislaine Maxwell von 2002 zusammen mit einem Visum und einem Brief an Epstein. (Foto: Jon Elswick/AP)

Mehr als drei Millionen weitere Epstein-Akten machen seit ein paar Tagen die Runde, allerdings wurden in den Papieren, Fotos und Videos eine Menge Passagen unkenntlich gemacht. Das amerikanische Justizministerium und das FBI ließen zahlreiche Stellen schwärzen, offiziell soll das dem Schutz von Opfern des Sexualverbrechers Jeffrey Epstein dienen. Einige Namen und Bilder von missbrauchten Frauen und Mädchen tauchten jedoch trotzdem auf, und der Abgeordnete Jamie Raskin wundert sich nun über „mysteriöse Schwärzungen“ an anderen Stellen.

Lässt sich aus den Millionen neuer Epstein-Dokumente etwas Neues lernen? Die qualvolle Durchsicht zeigt: Es ging den Tätern immer um die Inszenierung der eigenen Macht. Promis und Opfer sind nur Requisiten.

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